Politics

Corona-News im Ticker: Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 1253,3


News zu Corona vom 26. Februar 2022

RKI registriert 175.833 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 1253,3

Samstag, 26. Februar, 08.00 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1253,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1259,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1350,4 (Vormonat: 940,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 175 833 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 189.105 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 250 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 210 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 14.574.845 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,28 an (Donnerstag: 6,27). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 10.758.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 122.621.

Novavax-Impfungen in Deutschland vor dem Start

14.36 Uhr: In Deutschland steht der Start der Corona-Impfungen mit dem Präparat von Novavax bevor. In mehreren Ländern wie Hamburg oder dem Saarland sind die Impfungen bereits von diesem Samstag an möglich, zum Teil auch ohne Termin, wie die Gesundheitsbehörden beider Länder am Freitag mitteilten. In den meisten anderen Ländern sollen die Novavax-Impfungen in der nächsten Woche beginnen.

Die ersten Lieferungen des Präparats waren am Donnerstag bei der Bundeswehr im niedersächsischen Quakenbrück angekommen, am Freitag begann die Auslieferung an die Länder. Angeboten werden soll das Mittel vorrangig Beschäftigten im Gesundheitswesen. Es gibt Hoffnungen, dass es eine Alternative für jene sein könnte, die die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna skeptisch sehen. Der Novavax-Impfstoff basiert auf einem klassischeren Verfahren.

Das Mittel mit dem Namen Nuvaxovid ist den Angaben zufolge für Menschen ab 18 Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission empfehle zwei Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen, hieß es. Das Präparat sei für eine Grundimmunisierung geeignet, aber bisher nicht für Auffrischungsimpfungen zugelassen.

Im ersten Quartal soll Deutschland laut Bundesgesundheitsministerium insgesamt rund vier Millionen Dosen von Novavax bekommen. Von April bis Juni sollen dann bis zu 30 Millionen weitere Dosen folgen.

Bundesregierung streicht fast 40 Länder von Liste der Hochrisikogebiete

14.03 Uhr: Die Bundesregierung streicht an diesem Sonntag erneut fast 40 Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete, darunter EU-Staaten wie unter anderen Italien, Polen und Belgien. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Für Reisende, die aus Ländern kommen, die nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft werden, erleichtert sich die Rückkehr nach Deutschland. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft wird kein Land.

Die von der Hochrisikoliste gestrichenen EU-Länder im Einzelnen: Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Luxemburg, Polen, Schweden, Ungarn. Außerdem folgende Überseegebiete Frankreichs: Guadeloupe, St. Barthélemy, St. Martin sowie folgende Überseegebiete der Niederlande: Aruba, Bonaire, Curaçao, St. Eustatius, Saba, St. Martin.

Zudem werden von der Risikoliste folgende Länder gestrichen: Albanien, Antigua und Barbuda, Argentinien, Australien, Bangladesch, Belize, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Ecuador, Grenada, Guyana, Irak, Kolumbien, Kosovo, Madagaskar, Montenegro, Nordmazedonien, Panama, Peru, Philippinen, Moldau, St. Lucia, San Marino, Serbien, Seychellen, Suriname und die Ukraine.

Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 1259,5

Freitag, 25. Februar, 04.55 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Der Wert lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Freitagmorgen bei 1259,5. Am Donnerstag hatte er 1265,0 betragen, am Freitag vor einer Woche 1371,7. Der Wert beziffert die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen. 

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Zahl der erfassten Neuinfektionen binnen 24 Stunden am Freitagmorgen bei 210.743, nach 216.322 am Vortag und 220.048 vor einer Woche. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie wuchs damit auf 14.399.012.

Außerdem wurden laut RKI 226 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 122.371. Die Zahl der von einer Corona-Erkrankung genesenen Menschen in Deutschland seit Pandemie-Beginn gab das RKI mit rund 10.629.300 an.

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung oder Lockerung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder im November die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Laut den aktuellsten RKI-Angaben lag die Hospitalisierungs-Inzidenz am Donnerstag bundesweit bei 6,27. Eine Woche zuvor hatte sie 6,23 betragen.

Robert-Koch-Institut: Anteil von Omikron-Subtyp BA.2 steigt auf fast ein Viertel

19.07 Uhr: Der Anteil der wohl noch leichter übertragbaren Omikron-Untervariante BA.2 in Deutschland wächst weiter kontinuierlich. Nach den aktuellsten verfügbaren Daten für die Woche bis zum 13. Februar lag ihr Anteil in einer Stichprobe positiver Befunde bei knapp 24 Prozent. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagabend hervor. Die Entwicklung der Wochen zuvor verlief von 5 auf 11 auf 16 Prozent.

In Deutschland dominiert bisher die Omikron-Untervariante BA.1. Ihr Anteil geht in den Auswertungen der Behörde aber zurück und liegt nun noch bei 75 Prozent. Insgesamt scheine der Scheitelpunkt der Omikron-Welle zwar überschritten, schreibt das RKI. Wegen der leichteren Übertragbarkeit von BA.2 könne allerdings «eine deutlich langsamere Abnahme oder erneute Zunahme der Fallzahlen nicht ausgeschlossen werden». Die weitere Entwicklung hänge auch stark von der Entwicklung der Kontakte im Rahmen der geplanten Lockerungen ab.

Eine Gruppe von Modellieren der TU Berlin hatte in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht geschrieben, wegen BA.2 ab Ende Februar mit einem Wiederanstieg der Infektionszahlen zu rechnen.

Krankenkasse BBK Provita sieht Untererfassung bei den Impf-Nebenwirkungen

17.00 Uhr:Um mögliche Nebenwirkungen von Impfstoffen noch besser zu analysieren, sollen die offiziellen Impfquoten in einer Studie mit Daten der Krankenkassen verknüpft werden. Sie solle zeitnah starten, teilte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Donnerstag in Langen mit.

Die Krankenkasse BBK Provita will nach einer Analyse von Versichertendaten auf erheblich höhere Zahlen bei Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe gekommen sein. „Unsere Analyse zeigt, dass wir es hier mit einer deutlichen Untererfassung zu tun haben“ sagte BKK-Vorstand Andreas Schöfbeck der „Welt“ (Donnerstag). Die offiziellen Zahlen zu den unerwünschten Impfnebenwirkungen müssten „dringend plausibilisiert werden“.

Das PEI sagte der Deutschen Presse-Agentur, aktuell sei keine Beurteilung der Daten der BKK möglich, „da das Institut bislang keinen Zugang zu den Originaldaten hat und ihm außerdem keine Informationen zur Auswertungsmethode vorliegen“. Abrechnungsdaten seien nicht mit Nebenwirkungen gleichzusetzen. „Darüber hinaus ist aus dem Schreiben nicht zu entnehmen, ob tatsächlich ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung festgestellt worden ist.“

EMA-Ausschuss empfiehlt Moderna-Zulassung für Kinder

16.55 Uhr: Der Ausschuss für Humanarzeimittel (CHMP) empfiehlt der EMA die EU-weite Zulassung des Moderna-Impfstoffes für Kinder zwischen sechs und elf Jahren. Mit einer positiven Stellungnahme empfiehlt der Ausschuss eine Anpassung der bedingten Marktzulassung (CMA), um eine Serie von zwei 50-µg-Dosen des Impfstoffs für Kinder in dieser Altersgruppe aufzunehmen.

Es sei ein wichtiger Meilenstein, welcher die „Wirksamkeit und Sicherheit“ von Moderna in der Altersgruppe unterstreiche. „ Das trägt dazu bei, dass unsere Kinder sicher sind sowie ein normales Schul- und Familienleben führen können“, sagte Stéphane Bancel, Chief Executive Officer von Moderna. „Wir danken dem CHMP für die gründliche Prüfung unseres Antrags und freuen uns auf eine Zulassungsentscheidung der Europäischen Kommission.“

Moderna gab bereits vor kurzem bekannt, dass die australische Gesundheitsbehörde (Therapeutic Goods Administration) ebenfalls eine vorläufige Zulassung für die Verwendung des mRNA-COVID-19-Impfstoffs des Unternehmens zur aktiven Immunisierung gegen das durch SARS-CoV-2 verursachte COVID-19 bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren erteilt hat.

Bereits 400 Novavax-Impftermine in Schleswig-Holstein vergeben

16.35 Uhr: Seit Donnerstag werden in Schleswig-Holstein Impftermine mit dem proteinbasierten Impfstoff von Novavax vergeben. Bis 15.00 Uhr hatten davon bereits mehr als 400 Menschen Gebrauch gemacht, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. „Mit dem neuen proteinbasierten Impfstoff von Novavax ist jetzt eine weitere Möglichkeit da, sich wirksam vor schweren Erkrankungen zu schützen“, sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP).

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums soll es bereits am Samstag in Kiel, Lübeck, Neumünster und Prisdorf offene Impfaktionen mit Novavax geben. Derzeit können sich ansonsten Menschen Termine dafür buchen, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sein werden oder aus medizinischen Gründen mit den bereits verfügbaren Impfstoffen nicht geimpft werden können. Zur ersten Gruppe gehören aber auch Mitarbeitende in Schulen und Förderschulen sowie der Kinderbetreuung in Kitas oder Kindertagespflege.

Mit Stand Donnerstag waren laut Robert Koch-Institut 90 Prozent aller Menschen ab 18 Jahren vollständig geimpft, 75,3 Prozent hatten bereits Auffrischimpfungen. Unter den 12- bis 17-Jährigen lag die Impfquote den Angaben zufolge bei 80,9 Prozent (mindestens einmal geimpft). 75,3 Prozent waren bereits grundimmunisiert. Unter den 5- bis 11-Jährigen waren 28,3 Prozent mindestens einmal und 23 Prozent zweimal geimpft.

Corona-Gegner verfolgen Neuseelands Premierministerin Ardern

15.55 Uhr: Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern wurde von einer Gruppe schreiender Corona-Gegner verfolgt, als sie gerade eine Grundschule in Christchurch besuchte. Der Vorfall passierte inmitten von Spannungen über die zunehmend volatile Proteste gegen das Impfmandat. „Schande über dich“ und Verräter“ rief die Menge, während die Polizei den Weg für die Premierministerin absicherte.





Source link

Leave a Reply

Your email address will not be published.