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Basketball-EM: Slowenien dank Doncic weiter



Titelverteidiger Slowenien ist bei der Basketball-EM mit mehr Mühe als erwartet ins Viertelfinale eingezogen.

Das Team um den erneut glänzend aufgelegten NBA-Star Luka Doncic schlug Belgien im Achtelfinale in Berlin trotz eines Rückstands im Schlussviertel letztlich klar mit 88:72 (44:41). Doncic (Dallas Mavericks) war in der Mercedes-Benz Arena mit 35 Punkten wie so oft bester Werfer des Spiels.

Spanien kam am Abend nach einem Krimi weiter. Der Weltmeister schaltete Litauen in einem Duell auf Augenhöhe mit 102:94 (83:83, 40:45) nach Verlängerung aus. Ignas Brazdeikis rettete die Balten, die nach drei Niederlagen zum Turnierstart gerade noch das Achtelfinale erreicht hatten, mit einem Tip-in in der letzten Sekunde der regulären Spielzeit in die Overtime. Lorenzo Brown war in den zusätzlichen fünf Minuten mit zwölf Punkten der entscheidende Mann bei den Spaniern, die nun auf Finnland oder Kroatien treffen.

Slowenien, das dem deutschen Team in Köln die einzige Vorrundenniederlage beigebracht hatte, spielt am Mittwoch in der Runde der letzten Acht gegen die Ukraine oder Polen und ist erneut Favorit. Zum Auftakt der Finalrunde tat sich der Europameister vor 9411 Zuschauern aber lange schwer. Die Belgier mit ihrem Topscorer Emmanuel Lecomte (16 Punkte) führten Anfang des Schlussviertels (64:63/31. Minute), danach zogen die Slowenen mit einem 17:0-Lauf zum 82:65 davon und brachten den Sieg sicher nach Hause.

Zuvor hatte Mitfavorit Frankreich nach einigem Zittern als erstes Team den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Die Mannschaft um NBA-Star Rudy Gobert besiegte in der Runde der besten 16 die Türkei nach Verlängerung 87:86 (77:77, 43:35). Der Viertelfinalgegner des Ex-Europameisters wird am Sonntag (18:00 Uhr/MagentaSport) zwischen Serbien mit Superstar Nikola Jokic und Italien ermittelt.

Gobert (Minnesota Timberwolves) war mit 20 Punkten und 17 Rebounds bester Akteur der Franzosen, die vor Wochenfrist zu Beginn der Gruppenspiele gegen Gastgeber Deutschland einen Fehlstart ins Turnier hingelegt hatten.

Die Equipe Tricolore lag zwischenzeitlich 16 Punkte vorn, nach einem miserablen dritten Viertel (6:22) war die Partie gegen die zahlreich unterstützten Türken aber wieder vollkommen offen. Abgesehen von Litauen kamen alle Mannschaften aus der deutschen Gruppe B weiter.



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